Ökonomische Effekte der Forschungsförderung in Sachsen-Anhalt

 

Dipl. Vw. Ulf Rosner*

Laufzeit: 2001 – 2004

Das Land Sachsen-Anhalt unternimmt große Anstrengungen um wissenschaftliche Forschung und akademische Lehre zu fördern. Aber welche Erträge bringen diese Investitionen dem Land? Dieser Frage geht das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle und der Fachhochschule Harz nach. Dabei werden im Wesentlichen zwei Arten von Effekten, die durch Universitäten und Hochschulen ausgelöst werden, unterschieden. Ersten generieren diese Institutionen allein dadurch, dass sie Forschung und Lehre produzieren bereits einen Zufluss von Ressourcen in das Land, der ohne diese Einrichtungen nicht zustande käme. Wesentliche Quellen dieser Zuflüsse sind Einkommen von Studierenden und Drittmittel. Ein erstes Ziel des Projekts besteht darin, diese direkten Effekte abzuschätzen und sie den Kosten der Hochschulen gegenüber zu stellen. Indirekte Effekte ergeben sich darüber hinaus dadurch, dass die Hochschulen einerseits Humankapital produzieren und andererseits Forschungsleistungen erbringen. Auch diese Effekte gilt es abzuschätzen, um so zu einer Gesamtschau der Erträge aus Forschung und Lehre zu kommen.

* Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Finanzierung: Kultusministerium

Kooperation: IWH, Fachhochschule Harz

Letzte Änderung: 14.11.2018 - Ansprechpartner:

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